Frankfurter Rundschau: Pressestimme zur Türkei
(ots) - Eines bewirkt Erdogan mit jeder Aktion und Rede:
die Spaltung des Volkes. Er stachelt seine religiöse Anhängerschaft
mit Fehlinformationen auf und behauptet weiter stur, dass
ausländische Kräfte hinter den Protesten stünden. Erdogan hat immer
noch nicht verstanden, dass die Proteste sich gegen seine autoritäre
Politik und die Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit
richten. Die überwiegende Mehrheit der Demonstranten hat es satt,
dass eine politische Strömung, sei sie kemalistisch, nationalistisch
oder religiös konservativ, ihnen Weltbild und Lebensstil aufdrückt.
Sie wollen eine neue demokratische Kultur. Polizeiaktionen wie am
Dienstag führen dazu, dass der Konflikt weiter eskaliert. Um keine
Bilder von einem türkischen Bürgerkrieg zu sehen, sollte sich Erdogan
schleunigst besinnen.
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Kira Frenk
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Datum: 11.06.2013 - 18:11 Uhr
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