Mitteldeutsche Zeitung: zum Hochwasser
(ots) - Es ist klar, dass Schäden in Milliardenhöhe
entstanden sind. Die betroffenen Länder und der Bund werden diese
Summe allein nicht aufbringen können. Die Solidarität aller
Bundesländer ist gefragt. Es ist nicht übertrieben von einer
nationalen Aufgabe zu sprechen. Schon am Donnerstag, wenn
Bundesregierung und Ministerpräsidenten über die Fluthilfe beraten,
wird sich zeigen, ob der Appell des Bundespräsidenten in der Politik
Gehör gefunden hat. Joachim Gauck spricht aber auch den Gemeinsinn
der Deutschen an. Viele haben schon geholfen, Sandsäcke gefüllt,
Deiche bewacht und Opfer betreut. Das war ganz wichtig, weil es den
Betroffenen im Kampf gegen das Wasser Mut gemacht hat, nicht
aufzugeben. Es wäre schön, wenn auf das Hochwasser nun eine andere
Flut folgte: Eine Spenden-Flut!
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Hartmut Augustin
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Datum: 09.06.2013 - 20:03 Uhr
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