Weser-Kurier: Kommentar zu Verteidigungsminister Thomas de Maizière und der "Euro-Hawk"-Affäre
(ots) - Es ist nicht der erste Patzer des
Verteidigungsministers, seitdem er den Schleudersitz im Bendlerblock
von Karl-Theodor zu Guttenberg übernommen hat. Die Reform der
Bundeswehr kommt nicht wie geplant in die Gänge, viele Soldaten
fühlen sich überrumpelt. Zu Jahresbeginn hatte de Maizière die Truppe
gegen sich aufgebracht, als er ihr einen "oft übertriebenen Wunsch
nach Wertschätzung" vorwarf. Kurz zuvor hatte er in Brüssel
vertrauliche und noch dazu falsche Zahlen über den Abzug der
US-Truppen in Afghanistan ausgeplaudert. De Maizière ist der richtige
Mann am falschen Platz. Seine früheren Positionen im Kanzleramt und
im Innenministerin hat er exzellent ausgefüllt. Selbst in
Oppositionskreisen genießt er hohes Ansehen. In Umfragen gehört er zu
den beliebtesten Politikern. Die Drohnen-Affäre macht ihn jetzt zur
tragischen Figur.
Pressekontakt:
Weser-Kurier
Produzierender Chefredakteur
Telefon: +49(0)421 3671 3200
chefredaktion(at)Weser-Kurier.de
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 05.06.2013 - 21:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 884972
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:
Bremen
Telefon:
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Anmerkungen:
Dieser Fachartikel wurde bisher 140 mal aufgerufen.
Der Fachartikel mit dem Titel:
"Weser-Kurier: Kommentar zu Verteidigungsminister Thomas de Maizière und der "Euro-Hawk"-Affäre"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Weser-Kurier (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




