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Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar
Europa im Syrienkrieg
Es gibt nur Böse
CARSTEN HEIL

ID: 879918

(ots) - Schlechter kann es nicht kommen. Jetzt zerlegt
sich auch noch die Europäische Union über den Streit, wie der Westen
am besten im syrischen Bürgerkrieg vorgeht. Die Aufhebung des
Waffenembargos für Syrien ist nichts anderes als der neuerliche
Beweis, dass die EU außen- und sicherheitspolitisch ein Torso ist.
Jetzt kann es passieren, dass einige europäische Länder Waffen ins
Krisengebiet liefern, andere das verurteilen. Folge: Auch ins
Verhältnis der EU zu Russland bekommt erstens eine eklatante Schwäche
und zweitens eine Schieflage. Doch das sind nur machtpolitische
Überlegungen. Viel schlimmer sieht es im Nahen Osten selbst aus. Das
syrische Volk wird hingemetzelt, der Libanon - gerade erst wieder
halbwegs stabilisiert - zunehmend hineingezogen. In Israel und selbst
in der Türkei brennt schon fast die Lunte. Der Balkankrieg in den
neunziger Jahren war ein laues Lüftchen gegen den Feuersturm, der in
Syrien und seinen Nachbarländern derzeit entfacht wird. Damals waren
die Fronten und Parteien vergleichsweise übersichtlich, und der
Einsatz der NATO hat bei aller Fragwürdigkeit Ruhe schaffen und
Menschen retten können. Im Syrien-Krieg treiben auf allen Seiten zu
viele Parteien von außen ihr finsteres und verantwortungsloses Spiel.
Es gibt kein einfaches Gut und Böse. Die Rebellen sind nicht gut und
das Assad-Regime böse. Es scheint nur Böse zu geben. Die Zivilisten
leiden. Die Opferzahlen unterscheiden sich, aber sie sind wohl
bereits sechsstellig. Deshalb tut sich der Westen auch so schwer mit
einem gemeinsamen Konzept. Egal, was die demokratischen Staaten tun,
es ist falsch. Noch schlechter ist allerdings mangelnde Einigkeit.
Dadurch beginnt die syrische Krankheit Europa zumindest mit einem
Schnupfen anzustecken. Wenigstens bleiben die Sanktionen gegen das
Regime in Kraft. Der kleinste gemeinsame Nenner.







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Datum: 28.05.2013 - 19:06 Uhr
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