Frankfurter Rundschau: Zur Lage in Syrien:
(ots) - Tatsächlich erinnern die Massaker an der
sunnitischen Bevölkerung der Küstenorte Banias und Bayda und die
davon ausgelöste Massenflucht der Sunniten fatal an die ethnischen
Säuberungen im Jugoslawienkonflikt der 1990er-Jahre. Der Zerfall
Syriens in getrennte ethnisch-religiöse Territorien beginnt: der
Westen an das Regime, der Norden an die Kurden. Um die Wüsten würden
sich Sunniten, Dschihadisten und syrische Wüstenstämme streiten. Doch
zugleich wollen eine Vielzahl regionaler und globaler Mächte ihre
eigenen Interessen durchsetzen. Der befürchtete "große Krieg"
zwischen Schiiten und Sunniten hat längst begonnen; in Kusseir
treffen die schiitische Hisbollah und die sunnitische Al Kaida
erstmals direkt aufeinander.
Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Kira Frenk
Telefon: 069/2199-3386
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 23.05.2013 - 16:46 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 877190
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:
Frankfurt
Telefon:
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Anmerkungen:
Dieser Fachartikel wurde bisher 141 mal aufgerufen.
Der Fachartikel mit dem Titel:
"Frankfurter Rundschau: Zur Lage in Syrien:"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Frankfurter Rundschau (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




