Mitteldeutsche Zeitung: zu Bettensteuer
(ots) - Nun also holt Kultusminister Stephan Dorgerloh die
Bettensteuer aus der Mottenkiste. Damit klamme Städte nicht gegen
weitere Kürzungen im Kulturetat auf die Barrikaden gehen, soll ihnen
diese - vermeintlich - einfache und verlockende Einnahmequelle
schmackhaft gemacht werden. Das Manöver ist durchsichtig und wenig
durchdacht. Es ist schon ein komischer Zufall, dass der Minister den
Vorschlag am Tag nach den landesweiten Künstler-Protesten macht.
Offenbar will er von den drohenden Kürzungen im Etat seines
Verantwortungsbereiches ablenken. Für eine Erhöhung der Mittel, wie
vom Kulturkonvent angeregt, hat sich der Minister bisher jedenfalls
nicht öffentlich stark gemacht.
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Datum: 22.05.2013 - 20:11 Uhr
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