Badische Neueste Nachrichten: Blicküber die Grenzen
(ots) - Obwohl in Deutschland immer noch fast drei
Millionen Arbeitslose registriert sind, ruft die Wirtschaft nach
Fachkräften aus dem Ausland. In diesen Chor stimmt auch
Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) ein, der eine Lockerung der
Zuwanderungsregeln für ausländische Pflegekräfte fordert. Dahinter
steckt das Problem, dass die Qualifikationen von Arbeitslosen mit den
Anforderungsprofilen freier Stellen häufig nicht übereinstimmen. Auch
wenn das inländische Potenzial noch besser ausgeschöpft wird, gibt es
in bestimmten Berufen und Regionen zusätzlichen Bedarf. Dies gilt vor
allem für technische Berufe und für Pflegepersonal. Angesichts der
Bevölkerungsentwicklung und des fehlenden Berufsnachwuchses sind
Fachkräfte aus dem Ausland in Deutschland willkommen. Bürger anderer
EU-Länder können sich in Deutschland frei niederlassen und eine
Arbeitsstelle annehmen. Angesichts der großen Arbeitslosigkeit in
europäischen Krisenländern suchen vor allem junge Menschen aus
Spanien, Griechenland, Portugal oder Italien eine Perspektive in
Deutschland. Sie wissen, dass eine wichtige Voraussetzung,
hierzulande beruflich Fuß zu fassen, die Beherrschung der deutschen
Sprache ist. Bundesgesundheitsminister Bahr blickt über die
EU-Grenzen hinweg, wenn er einfachere Zuwanderungsregelungen für
ausländische Pflegekräfte fordert. Auch dies darf kein Tabu sein.
Zunächst aber sollten die Chancen, den Fachkräftebedarf innerhalb
Europas zu decken, besser ausgeschöpft werden.
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Klaus Gaßner
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Datum: 22.04.2013 - 22:45 Uhr
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