Mitteldeutsche Zeitung: NSU-Prozess
Rechtsanwalt zweier Opferfamilien kritisiert Verschiebung des Prozesses
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(ots) - Der Berliner Rechtsanwalt Mehmet Daimagüler,
Vertreter von zwei Opferfamilien im NSU-Prozess, hat die Verschiebung
des Prozessbeginns scharf kritisiert. "Ich bin fassungslos und
entsetzt", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen
Zeitung" (Dienstag-Ausgabe). "Man sollte meinen, dass ein Gericht in
der Lage ist, eine Sitzplatzfrage zu klären. Diese Situation hat
Slapstick-Charakter bekommen." Das Oberlandesgericht München will mit
dem Prozess nun am 6. Mai beginnen. Grund ist der Streit über die
Presseplätze im Gerichtssaal.
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Hartmut Augustin
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Datum: 15.04.2013 - 13:34 Uhr
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