Mitteldeutsche Zeitung: zu Googles digitalem Testament
(ots) - Was passiert mit diesen Inhalten eigentlich nach dem
Tod eines Nutzers? Die meisten Online-Dienste dürften bei der
Auskunft ins Stottern geraten. Google hingegen gibt als erster
großer Internetkonzern eine Antwort: Meine Daten gehören mir -
zumindest nach dem Tod beziehungsweise nach einer Frist, die ich
selbst bestimmen kann. Ich als Nutzer sage, was mit den Daten
passiert und wer über sie verfügen darf. Ob die neue Funktion ein
Versuch Googles ist, seinem Leitspruch "Don't be evil!" (Sei nicht
böse!) mal wieder gerecht zu werden, sei dahingestellt - und ist auch
unerheblich. Denn die neue Funktion ist, zumindest nach erster
Prüfung, ein effektives Werkzeug, für das (vielleicht auch nur
digitale) Ableben vorzusorgen.
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Hartmut Augustin
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Datum: 12.04.2013 - 19:55 Uhr
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