Mitteldeutsche Zeitung: zu Schily und NSU
(ots) - Einerseits wirkte die Reue des Sozialdemokraten
glaubwürdig. Es schien sich nicht um eine Show zu handeln.
Andererseits wollte Schily wie so viele andere vor ihm keinen
persönlichen Fehler erkennen. Dabei fallen sieben der zehn NSU-Morde
in seine Amtszeit. Angeblich auf Geheiß seines Lagezentrums tippte er
mit Blick auf den Anschlag in der Kölner Keupstraße auf Organisierte
Kriminalität, obwohl es eine ganze Reihe von Indizien für einen
ausländerfeindlichen Hintergrund gab. Das Mindeste, was Schily sich
zurechnen lassen muss, ist, dass er zu wenig nachhakte. Dass
Ausländer auf Ausländer losgehen, hielt er wie viele Ermittler für
möglich. Dass Deutsche gezielt Migranten töten, nicht.
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Datum: 15.03.2013 - 19:46 Uhr
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