Mitteldeutsche Zeitung: zu Fremdenfeindlichkeit
(ots) - Es wird einfach nicht besser - im Gegenteil. Wer als
Demokrat einen Blick in die jüngste Statistik der politisch
motivierten Straftaten wirft, kommt schwer ins Grübeln: Seit Jahren
müht sich Sachsen-Anhalt nach Kräften, dem brauen Übel beizukommen.
Es gibt Aktionen wie "Hingucken - Einmischen", ein Netzwerk für
Demokratie und Toleranz, Schulen ohne Rassismus. Doch es scheint, als
brächte dies alles nichts. Bei der jüngsten Landtagswahl scheiterte
die NPD nur ganz knapp am Einzug ins Parlament. Ein deutliches Signal
dafür, dass Fremdenfeindlichkeit kein Problem rec hter Ränder,
sondern auch der Mitte der Gesellschaft ist. Die neue Statistik des
Innenministeriums belegt dies erschreckend eindrucksvoll. Sie belegt
aber auch: Nicht die jungen Menschen haben ein Problem mit anderen
Kulturen und Toleranz - sondern die Eltern- und
Großeltern-Generationen. Diese zu erreichen, ist viel schwieriger,
als in Schulen zu gehen.
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Hartmut Augustin
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Datum: 13.03.2013 - 19:38 Uhr
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