Mitteldeutsche Zeitung: zur Rechtsmedizin in Sachsen-Anhalt
(ots) - Es ist nicht vorstellbar, auf Rechtsmediziner bei
der Aufklärung von Straftaten zu verzichten. Was bleibt, ist nach
Lösungen für die finanzielle Misere der beiden Institute in
Sachsen-Anhalt zu suchen. Der Vorschlag, die Leistungen der
Rechtsmediziner an einem Standort zu konzentrieren - entweder an der
halleschen Uni oder in einem eigenen Landesamt - klingt zunächst
plausibel. Doch die Wege würden länger - und es würde teurer. Das in
einem Bereich, in dem Zeit eine entscheidende Rolle spielt. Es ist
im Falle einer Konzentration zu befürchten, dass rechtsmedizinische
Leistungen zumindest an der Landesgrenze an andere Anbieter vergeben
werden.
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Datum: 05.02.2013 - 19:18 Uhr
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