Mitteldeutsche Zeitung: zur Familienpolitik
(ots) - Das Bundesfamilienministerium etwa analysiert und
bewertet seit nunmehr sechs Jahren ihre insgesamt 160 verschiedenen
familien- und ehebezogenen Leistungen. Vorgeblich, um deren
familienpolitischen Nutzen zu ermitteln. So steht es im
Koalitionsvertrag. Allerdings ist Schwarz-Gelb das Vorhaben nicht
nur lästig geworden, es ist der Amnesie anheimgefallen. Von einer
Bündelung der Leistungen will man nichts mehr wissen. Im
Familienreport ist vielmehr die Rede von passgenauen
Rahmenbedingungen und dem Segen differenzierter Leistungen. Und weil
es davon nie genug geben kann, wird sie mit dem Betreuungsgeld die
161. Leistung einführen. Auch die Bedeutung des Begriffs Politik muss
der Koalition abhandengekommen sein.
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Datum: 04.02.2013 - 19:37 Uhr
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