InternetIntelligenz 2.0

kostenlos Pressemitteilungen einstellen | veröffentlichen | verteilen

Pressemitteilungen

 

Apotheker können bei Parkinson-Patienten viele Probleme lösen

ID: 807240

(ots) - Eine pharmazeutische Beratung in der Apotheke kann
die Lebensqualität von Patienten mit einer Parkinsonerkrankung
signifikant verbessern. Das berichtet die Pharmazeutische Zeitung in
ihrer aktuellen Ausgabe und bezieht sich dabei auf eine Studie der
Berliner Charité. Die Studie untersuchte die arzneimittelbezogenen
Probleme (ABP) bei 113 Parkinson-Patienten über einen Zeitraum von
acht Monaten. Die Beratungsleistung der Apotheker verbesserte den
Gesundheitszustand, die gesundheitsbezogene Lebensqualität und die
Qualität der Arzneimitteltherapie des Patienten signifikant. "Die
Studie bestätigt erneut, was unsere Patienten tagtäglich erleben: Die
Beratung in der Apotheke hat einen gesundheitlichen Nutzen, weit über
die bloße Abgabe eines Medikaments hinaus", sagt Friedemann Schmidt,
Präsident der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.

Die Parkinsonerkrankung zählt zu den häufigsten neurologischen
Erkrankungen im Alter. Etwa ein Prozent aller über 60-Jährigen leidet
daran. Die Erkrankung äußert sich u.a. durch Zittern, Muskelsteifheit
und Bewegungsarmut. Hinzu kommen nicht-motorische Symptome wie
vermehrte Talgbildung im Gesicht, Tagesmüdigkeit oder Verwirrtheit.
Viele der nicht-motorischen Symptome werden durch die verfügbaren
Parkinson-Medikamente nicht gebessert, sondern teilweise sogar
verstärkt. Die unzureichende Behandlung der nicht-motorischen
Symptome ist laut der zitierten Studie das häufigste ABP bei
Parkinsonpatienten. Schmidt: "Wenn der Apotheker ein solches Probleme
erkennt, kann er - unter der Voraussetzung, dass der Patient
einverstanden ist - gemeinsam mit dem Arzt eine Lösung suchen." 65
Prozent der ABP ließen sich in der Studie, die in wohnortnahen
Apotheken und immer in Kooperation mit dem jeweiligen Arzt
durchgeführt wurde, durch eine pharmazeutische Beratung oder die




Anpassung des Therapieschemas vermeiden oder lösen.

Einige Beschwerden, an denen viele Parkinsonpatienten leiden, sind
mit rezeptfreien Präparaten gut behandelbar. Alkoholfreie
Reinigungstücher oder Reinigungsschäume befreien das Gesicht von
überschüssigem Hauttalg. Die erhöhte Talgproduktion kann auch zu
Hautentzündungen oder Ekzemen führen. Bei leichten Hauterkrankungen
ist eine kurzfristige Behandlung mit rezeptfreien
Hydrocortison-Cremes vertretbar. Auch Verstopfung ist bei
Parkinsonpatienten weit verbreitet. Empfehlenswert ist die Einnahme
von Abführmittel, die bei langfristiger Einnahme gut verträglich
sind.

Diese Pressemitteilung und weitere Informationen stehen unter
www.abda.de und www.pharmazeutische-zeitung.de



Pressekontakt:
Dr. Ursula Sellerberg
Stellv. Pressesprecherin
Tel.: 030 40004-134
E-Mail: u.sellerberg(at)abda.aponet.de
www.abda.de

Weitere Infos zu diesem Fachartikel:

Themen in diesem Fachartikel:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:



Leseranfragen:



PresseKontakt / Agentur:



drucken  als PDF  an Freund senden  Komasaufen: DAK-Gesundheit und Drogenbeauftragte starten Kampagne Bedeutender Tag für die Krebsbekämpfung
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 01.02.2013 - 09:08 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 807240
Anzahl Zeichen: 0

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:

Berlin


Telefon:

Kategorie:

Gesundheit & Medizin


Anmerkungen:


Dieser Fachartikel wurde bisher 93 mal aufgerufen.


Der Fachartikel mit dem Titel:
"Apotheker können bei Parkinson-Patienten viele Probleme lösen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Mehr als 300 Apotheken mussten seit Jahresbeginn schließen ...

Die Zahl der Apotheken in Deutschland nimmt immer weiter ab - und hat inzwischen den niedrigsten Wert seit 1977 erreicht. Am Ende des dritten Quartals 2025 gab es nur noch 16.732 Apotheken bundesweit. Das sind 309 Apotheken weniger als zum Jahresende ...

Alle Meldungen von ABDA Bundesvgg. Dt. Apothekerverbände



 

Wer ist Online

Alle Mitglieder: 50.287
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 0
Gäste Online: 60


Bitte registrieren Sie sich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzen Sie den vollen Funktionsumfang dieser Seite.