GSG-9-Gründer kritisiert missglückte Geiselbefreiung in Algerien
(dts) - Scharfe Kritik am Vorgehen der algerischen Armee bei der missglückten Geiselbefreiung im Gasförderfeld In Amenas hat der Gründer der deutschen Spezialeinheit GSG-9, Ulrich Wegener, geübt. "Der Armee-Einsatz in Algerien war offenbar total amateurhaft", sagte Wegener dem Nachrichtenmagazin "Focus". Der heute 83-Jährige, der 1977 die Erstürmung der entführten Lufthansa-Maschine in Mogadischu leitete, findet es unverständlich, dass die Geiselbefreier keinerlei Aufklärung vor Ort betrieben haben. "Sie verstehen nichts von chirurgischen Operationen zur Befreiung von Geiseln, sie hauen eher militärisch derbe drauf", so Wegener.
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Datum: 19.01.2013 - 11:24 Uhr
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