Mitteldeutsche Zeitung: zu Bayern München/Trainer
(ots) - Guardiola hat ja nicht nur als Cheftrainer den FC
Barcelona zum Nonplusultra im Weltfußball gemacht. Er hatte zuvor als
Nachwuchstrainer der Katalanen auch Spieler entwickelt: Lionel Messi
etwa, Xavi oder Andres Iniesta. Mehr geht nicht. Natürlich stellt
sich die Frage, warum ein Coach, der umworben war von den
finanzkräftigsten Vereinen der Welt, in die Bundesliga kommt. Doch im
Grunde beantwortet sich diese Frage von selbst. Der spanische Fußball
leidet unter der Wirtschaftskrise im Land, mittelfristig wird sie die
Liga massiv schwächen. Und die englischen Top-Vereine sind seit
geraumer Zeit in Händen großer Investoren. Da zählt nicht
nachhaltiges Arbeiten, sondern nur der schnelle Erfolg. Der wahre
Wert der Personalie Guardiola liegt somit nicht im Sportlichen. Sie
ist Beleg für einen Imagegewinn. Die Zeiten, in denen die Bundesliga
hinter Spanien, England oder Italien herhinkt, sind Geschichte.
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Datum: 16.01.2013 - 19:26 Uhr
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