InternetIntelligenz 2.0

kostenlos Pressemitteilungen einstellen | veröffentlichen | verteilen

Pressemitteilungen

 

Westfalenpost: Kommentar zum Straßenzustand in NRW

ID: 784074

(ots) -

Schleichende Prozesse sind Gift für die Politik,
in der Folge auch für die Gesellschaft. Warum? Weil sie niemand ernst
nimmt, weil die Wahlperioden zu kurz sind, um politische Erfolge zu
verbuchen. Erst, wenn Missstände zum Hemmnis, zum Ausbruch oder gar
zur Katastrophe führen, wird in der Politik reagiert.

Beispiele für gelebte politische Passivität gibt es
zuhauf: Sei es die wachsende Zahl der Hauptschüler, die ohne
Abschluss als junge Erwachsene mit Nichts in ihre Zukunft schauen,
sei es der Umgang mit den Alten und ihrer zunehmenden Demenz oder sei
es die Erhaltung des Straßennetzes. Es passiert wenig, zu wenig mit
Wirkung und Durchschlagskraft.

Bleiben wir am Boden.
Experten predigen seit Jahren den miserablen Zustand der Straßen,
klären über den dramatischen Substanzverlust auf, wenn nicht
regelmäßig saniert wird. Besonders betroffen ist die Sauerland-Linie
mit ihren 72 Brücken zwischen Dortmund und Aschaffenburg. Sie bröseln
still vor sich hin, warten sogar, wie die nicht mehr belastbare
Talbrücke Rinsdorf bei Siegen, auf die Abrissbirne. Sie alle stammen
aus einer Zeit, in der Baumaterial sparsam eingesetzt wurde, in der
niemand eine Explosion des Güterverkehrs ahnen konnte. Kurzum, sie
entsprechen nicht mehr den Anforderungen. Das ist nicht erst seit der
Sperrung der Rheinbrücke bei Leverkusen auf der A1 für Lastwagen über
3,5 Tonnen bekannt.

Passiert ist wenig. Milliarden
versanden in Großprojekten wie Stuttgart 21 und den Berliner
Großflughafen. Ein Irrsinn, der nichts mit kontinuierlicher und
vorausschauender Politik zu tun hat. Die Autofahrer spüren dies
täglich: Die Straßen bleiben auf der Strecke.





Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion

Telefon: 02331/9174160



Weitere Infos zu diesem Fachartikel:

Themen in diesem Fachartikel:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:



Leseranfragen:



PresseKontakt / Agentur:



drucken  als PDF  an Freund senden  Westfalen-Blatt: Korrigierte Fassung (gekürzt statt gekürt) Bundesfinanzministerium: Nach der Blockade des Steuergesetzes mit der Schweiz gibt es jetzt drastisch weniger Geld für den kommunalen Straßenbau. Rheinische Post: Kommentar: Kerry ist gut für Europa
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 14.12.2012 - 20:20 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 784074
Anzahl Zeichen: 0

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:

Hagen


Telefon:

Kategorie:

Politik & Gesellschaft


Anmerkungen:


Dieser Fachartikel wurde bisher 165 mal aufgerufen.


Der Fachartikel mit dem Titel:
"Westfalenpost: Kommentar zum Straßenzustand in NRW"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Westfalenpost (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).


Alle Meldungen von Westfalenpost



 

Wer ist Online

Alle Mitglieder: 50.290
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 0
Gäste Online: 42


Bitte registrieren Sie sich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzen Sie den vollen Funktionsumfang dieser Seite.