Ostsee-Zeitung: Kommentar zur IGLU-Studie
(ots) - Bei aller Freude - an einer entscheidenden Stelle
trügt der schöne Schein. Unter den schwächeren Schülern, also unter
jenen, die vor dem Übertritt in die weiterführenden Schulen immer
noch nicht flüssig lesen und nur bruchstückhaft rechnen können, ist
der Anteil der Migrantenkinder, ganz generell der Anteil der
Unterschichtenkinder überaus hoch. Das stößt uns wieder hart auf das
bekannte deutsche Phänomen: Viel stärker als in anderen Ländern ist
Bildung in Deutschland von der sozialen Herkunft abhängig. Ein
größeres Angebot an Ganztagsschulen, die Ausweitung der Kitaplätze
können diesen Zustand verbessern helfen. Es ist aber wenig hilfreich,
jetzt wieder Organisationsdebatten anzuzetteln, wie es einige
Bildungspolitiker offenbar vorhaben. Es helfen nicht Reformen oder
die Reformen der Reformen, solange bei den Lehrern und
Sozialarbeitern an den Schulen gespart wird und die Klassen so groß
bleiben wie sie sind.
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Ostsee-Zeitung
Jan-Peter Schröder
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jan-peter.schroeder(at)ostsee-zeitung.de
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Datum: 11.12.2012 - 19:28 Uhr
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