InternetIntelligenz 2.0 - Hoffnungsschimmer für Europas Krisenstaaten

InternetIntelligenz 2.0

kostenlos Pressemitteilungen einstellen | veröffentlichen | verteilen

Pressemitteilungen

 

Hoffnungsschimmer für Europas Krisenstaaten

ID: 779956

Hoffnungsschimmer für Europas Krisenstaaten

(pressrelations) -
Die Kapitalflucht aus den meisten Euro-Krisenländern ist gestoppt. In einige der Staaten fließt sogar wieder frisches Geld von privaten Investoren, wie jüngste Zahlen der Commerzbank belegen. Von einer Trendwende zu sprechen wäre allerdings verfrüht.

Die Lage in Italien, Spanien und Portugal hat sich in den vergangenen Monaten entspannt: Nach Italien floss Kapital in Höhe von 8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Die Spanischen Notenbank hatte im November 3,7 Prozent weniger Verbindlichkeiten bei der EZB als im Vormonat. Damit sank das sogenannte Targetsaldodefizit von 380 auf 366 Milliarden Euro. Portugal konnte sich zwar nicht über frisches Kapital freuen, doch Kreditgeber zogen zumindest kein weiteres Geld ab.

Eine Trendwende bedeutet all das allerdings noch nicht. Beispielsweise Portugal kommt bei der Konsolidierung nur langsam voran. Insgesamt wird es für die Staaten schwierig bleiben, sich über den Kapitalmarkt zu refinanzieren. Auch der Zustrom privaten Kapitals wird teuer erkauft: Die Banken in den Krisenländern locken Sparer mit hohen Renditen auf Festgelder - für zwölf Monate gibt es beispielsweise in Spanien 4,75 Prozent Zinsen, in Deutschland müssen sich Sparer indes mit weniger als 1 Prozent zufriedengeben.

Überdies bleibt die Lage für Europas größtes Sorgenkind Griechenland verfahren: Betrugen die Spar- und Termineinlagen der privaten Haushalte und Unternehmen Anfang 2010 noch 237,7 Milliarden Euro, gingen sie bis Ende August 2011 um 49 Milliarden Euro zurück. Und der Trend ist ungebrochen: Allein in den vergangen 45 Tagen hoben die Griechen 9,5 Milliarden Euro an Spareinlagen ab.


Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln)
Gustav-Heinemann-Ufer 84-88
50968 Köln

Telefon: (02 21) 49 81-510
Telefax: +49 221 4981 533

Mail: welcome(at)iwkoeln.de
URL: http://www.iwkoeln.de/




Weitere Infos zu diesem Fachartikel:

Themen in diesem Fachartikel:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:



Leseranfragen:



PresseKontakt / Agentur:

Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln)
Gustav-Heinemann-Ufer 84-88
50968 Köln

Telefon: (02 21) 49 81-510
Telefax: +49 221 4981 533

Mail: welcome(at)iwkoeln.de
URL: http://www.iwkoeln.de/



drucken  als PDF  an Freund senden  Hier plaudern die Lehrlinge von Günther + Schramm Deut­sche Aus­fuh­ren im Ok­to­ber 2012: + 10,6 % zum Ok­to­ber 2011
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 10.12.2012 - 10:01 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 779956
Anzahl Zeichen: 0

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Dieser Fachartikel wurde bisher 105 mal aufgerufen.


Der Fachartikel mit dem Titel:
"Hoffnungsschimmer für Europas Krisenstaaten"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).


Alle Meldungen von Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln)



 

Wer ist Online

Alle Mitglieder: 50.290
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 0
Gäste Online: 72


Bitte registrieren Sie sich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzen Sie den vollen Funktionsumfang dieser Seite.