InternetIntelligenz 2.0

kostenlos Pressemitteilungen einstellen | veröffentlichen | verteilen

Pressemitteilungen

 

Region und Kommunen machen Front gegen häusliche Gewalt

ID: 771742

21 Bürgermeister und Regionspräsident unterzeichnen ein Positionspapier

(LifePR) - Auch zehn Jahre nach Inkrafttreten des Gewaltschutzgesetztes sind in Deutschlands Wohn-, Schlaf- oder Kinderzimmern Schläge und Bedrohung keine Seltenheit. Jetzt machen die 21 Städte und Gemeinden und die Region Hannover gemeinsam Front gegen häusliche Gewalt. Alle 21 Bürgermeister sowie der Regionspräsident haben sich bereit erklärt, ein Positionspapier mit dem Titel "Nein zu häuslicher Gewalt" zu unterzeichnen.
"Wir wollen ein Zeichen setzen, um deutlich zu machen, dass häusliche Gewalt in keiner Form akzeptabel ist", sagte Regionspräsident Hauke Jagau anlässlich der Unterzeichnung am Dienstag (27. November). Mehr als 3700 Fälle häuslicher Gewalt haben Polizei und Beratungsstellen 2011 registriert. "Die Dunkelziffer liegt um ein Vielfaches höher", betonte Jagau. Indem sie sich öffentlich gegen häusliche Gewalt stellen, wollen die Hauptverwaltungsbeamten auch Verantwortung übernehmen. "Wir sind alle Arbeitgeber. Und bei der Vielzahl von Beschäftigten, die zum Beispiel die Region Hannover hat, ist es kaum denkbar, dass unter unseren Beschäftigten oder den Beamtinnen und Beamten niemand von häuslicher Gewalt betroffen ist", sagte Jagau. "Die Regionsverwaltung als Arbeitsplatz soll ein Ort sein, in dem Betroffene Schutz und Unterstützung finden."
Die Aktion in der Region Hannover ist bundesweit einmalig. "Dass sich 21 Kommunen gemeinsam gegen häusliche Gewalt engagieren, gibt es sonst nirgendwo", erklärt Petra Mundt, Gleichstellungsbeauftragte der Region Hannover. "Die Organisation Terres des Femmes hat das Konzept der Workplace Policy in Deutschland eingeführt", erläutert Mundt. "Wir brauchen auch am Arbeitsplatz eine erhöhte Aufmerksamkeit für das Thema häusliche Gewalt, es geht darum, für das Thema zu sensibilisieren, Informationen zu geben und Unterstützung anzubieten.." Diese Initiative hat sich der Arbeitskreis der Gleichstellungsbeauftragten in der Region Hannover zum Vorbild genommen und das Positionspapier angeschoben.




"Wir Hauptverwaltungsbeamten sehen uns und unsere Verwaltungen in einer Vorbildfunktion und damit auch als Ansprechpartner für Schulen und Kindergärten in der Region Hannover, die sich ebenfalls gegen häusliche Gewalt engagieren wollen", sagte Wunstorfs Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt, einer der beiden Sprecher der Hauptverwaltungsbeamten in der Region Hannover. Sein Kollege Werner Backeberg aus Uetze ergänzte: "Unterstützung für Opfer und Aufklärung sind das eine. Wir wollen aber auch ganz konkret Maßnahmen entwickeln, um dem Problem zu begegnen." Die Gleichstellungsbeauftragte Petra Mundt hofft, dass sich Unternehmen an den Kommunen ein Vorbild nehmen und das Thema ebenfalls offensiv angehen. "Dieses Zeichen ist eine Solidaritätserklärung für alle, die Hilfe und Unterstützung benötigen. Es ist eine klare Absage an alle, die häusliche Gewalt ausüben, bekanntermaßen zumeist Männer. Dies fördert die Chancengleichheit für Frauen am Arbeitsplatz", betont sie.
Dass das Thema häusliche Gewalt schon länger eine erhöhte Aufmerksamkeit in der Region Hannover genießt, beweisen die Aktionen der Vergangenheit. Im vergangenen Jahr initiierte der Arbeitskreis der Gleichstellungsbeauftragten eine große Plakataktion in den Kommunen. In der vorigen Woche fand im Haus der Region eine große Veranstaltung zum Thema "Häusliche Gewalt - ein Thema auch in Betrieben" statt.

Weitere Infos zu diesem Fachartikel:

Themen in diesem Fachartikel:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:



Leseranfragen:



PresseKontakt / Agentur:



drucken  als PDF  an Freund senden  Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zum Fußball-Urteil/Schmerzensgeld Mitteldeutsche Zeitung: zu Verfassungsschutz und Linkspartei
Bereitgestellt von Benutzer: LifePR
Datum: 27.11.2012 - 17:10 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 771742
Anzahl Zeichen: 0

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:

nover


Telefon:

Kategorie:

Politik & Gesellschaft


Anmerkungen:


Dieser Fachartikel wurde bisher 76 mal aufgerufen.


Der Fachartikel mit dem Titel:
"Region und Kommunen machen Front gegen häusliche Gewalt"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Region Hannover (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

„Smartphones und Tablets–brauche ich das wirklich-“ ...

Die Digitalisierung prägt zunehmend den Alltag – auch im höheren Lebensalter. Ob Kommunikation mit Familie und Freunden, Terminvereinbarungen bei Ärzt*innen, Online-Banking oder Informationssuche: Digitale Anwendungen eröffnen viele Möglichkei ...

Erste U16-Wahl in der Region Hannover ...

Frühe politische Bildung stärkt Teilhabe und Demokratie – dieses Ziel verfolgt die Region Hannover mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Beteiligung junger Menschen: Heute (10. Februar) hat die Region die geplante U16-Wahl zur Kommunalwahl 202 ...

Bevölkerung 2025: Region Hannover bleibt stabil ...

Es waren und bleiben 1,2 Millionen Menschen, die in der Region Hannover leben: Zum Jahresbeginn hat das Team Steuerungsunterstützung und Statistik der Region Hannover die Meldedaten der Städte und Gemeinden für 2025 ausgewertet. Trotz einer leicht ...

Alle Meldungen von Region Hannover



 

Wer ist Online

Alle Mitglieder: 50.290
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 0
Gäste Online: 61


Bitte registrieren Sie sich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzen Sie den vollen Funktionsumfang dieser Seite.