Billig-Mode kann tödlich sein
Billig-Mode kann tödlich sein
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"Billigangebote in deutschen Kaufhäusern oder Discountern sind nur möglich, da Arbeiterinnen und Arbeiter in armen Ländern zu menschenunwürdigen Bedingungen produzieren müssen. Markenhersteller sind für die Arbeitsbedingungen in der gesamten Lieferkette verantwortlich", erklärt Karin Binder, Verbraucherpolitikerin der Fraktion DIE LINKE, nach dem Brand in einer Textilfabrik in Bangladesch mit über 100 Toten. Binder weiter:
"Es ist nicht zu entschuldigen, dass mangelhafter Brandschutz sowie fehlender Arbeits- und Gesundheitsschutz für Niedrigpreise in Kauf genommen werden. Verbraucherinnen und Verbraucher müssen darauf vertrauen können, dass Umwelt- und Sozialstandards eingehalten werden. Deutsche Unternehmen sind zur Transparenz zu verpflichten. Arbeitsbedingungen in der gesamten Herstellungs- und Lieferkette sind offenzulegen. Unternehmen müssen für die Arbeitsbedingungen unter denen ihre Produkte hergestellt werden in Haftung genommen werden können. Ähnlich wie bei Kinderarbeit brauchen wir auch für menschenunwürdige und gesundheitsschädliche Produktionsbedingungen eine weltweite Ächtung."
F.d.R. Beate Figgener
Die Linke. im Bundestag
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Datum: 26.11.2012 - 14:15 Uhr
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