Rheinische Post: Claus Peymann sieht seine Arbeit in Berlin als gescheitert an
(ots) - Claus Peymann (75), Intendant des Berliner
Ensemble, hat jetzt heftige Kritik an junge Regisseure und Dramatiker
geübt. Sie seien großmaulig, selbstherrlich und betreiben "eine
vollständige Nabelschau in der Literatur". "Das zeitgenössische
Theater erstickt im kleinteiligen, familiären Mist", sagte Peymann im
Gespräch mit der Rheinischen Post (Düsseldorf). "Dichter, wo seid ihr
geblieben?", fragt Peymann. Er selbst habe vor 13 Jahren seine Arbeit
in Berlin begonnen, "um ein Stachel im Arsch der Mächtigen zu sein".
Aus dem Stachel "ist ein Gewährenlassen geworden", so Peymann.
"Darüber bin ich sehr traurig und sehe meine Arbeit in Berlin in
diesem Sinne auch als gescheitert an."
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 16.11.2012 - 00:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 764309
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:
Düsseldorf
Telefon:
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Anmerkungen:
Dieser Fachartikel wurde bisher 116 mal aufgerufen.
Der Fachartikel mit dem Titel:
"Rheinische Post: Claus Peymann sieht seine Arbeit in Berlin als gescheitert an"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




