Frankfurter Rundschau: Zum alltäglichen Rassismus:
(ots) - Wir müssen dabei darauf achten, dass wir nicht
auf Sprachspiele hereinfallen. Wir sollten es nicht hinnehmen, dass
an eben dem Tag, an dem die Stützen der Gesellschaft ein Denkmal
einweihen zum Gedenken an die Nazi-Verbrechen, gegen Sinti und Roma
eben jene Stützen dafür sorgen, dass die zu uns geflohenen Sinti und
Roma ausgewiesen werden. Es geht auch nicht, dass der
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich sich bei der Herbsttagung
des Bundeskriminalamtes über den Kampf gegen den Rechtsextremismus
referiert, ohne ein einziges Wort darüber zu verlieren, ob die
fatalen "Pannen" bei der Untersuchung der NSU-Morde nicht vielleicht
doch etwas mit einem rassistischen Muster nicht nur in der
Gesellschaft sondern auch in ihren Institutionen, also auch beim
Bundeskriminalamt, bei der Polizei zu tun haben könnte.
Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Kira Frenk
Telefon: 069/2199-3386
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 13.11.2012 - 18:46 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 762204
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:
Frankfurt
Telefon:
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Anmerkungen:
Dieser Fachartikel wurde bisher 103 mal aufgerufen.
Der Fachartikel mit dem Titel:
"Frankfurter Rundschau: Zum alltäglichen Rassismus:"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Frankfurter Rundschau (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




