InternetIntelligenz 2.0 - Transparenz für soziale Unternehmensverantwortung schaffen

InternetIntelligenz 2.0

kostenlos Pressemitteilungen einstellen | veröffentlichen | verteilen

Pressemitteilungen

 

Transparenz für soziale Unternehmensverantwortung schaffen

ID: 757835

Transparenz für soziale Unternehmensverantwortung schaffen

(pressrelations) -
Zur morgigen Einbringung des Antrags der SPD-Fraktion für mehr Transparenz
der sozialen Unternehmensverantwortung erklären die sozialpolitische
Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Anette Kramme und die zuständige
Berichterstatterin Gabriele Hiller-Ohm:

Wir wollen Unternehmen verpflichten, Informationen zu sozialen und
ökologischen Aspekten ihrer Geschäftstätigkeit offenzulegen - nach
einheitlichen Standards, wahrheitsgemäß und vollständig. Seit einem Jahr
bemüht sich die Europäische Kommission eine wirksame Strategie für
Unternehmensverantwortung auf den Weg zu bringen. Ziel ist die Förderung von
Transparenz der sozialen Auswirkungen der Geschäftstätigkeit von
Unternehmen, die bislang meist allein über finanzielle Informationen
berichten. Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat sich während der
Verhandlungen als massiver Bremsklotz erwiesen.

Wir wollen der lahmen Bundesregierung mit unserem Antrag für mehr
Transparenz endlich "Beine machen". Dazu sind klare und verbindliche
Regeln nötig, die über freiwillige CSR-Aktivitäten der Wirtschaft
hinausgehen. Es muss öffentlich werden, wo Niedriglöhne gezahlt werden, wie
viele Arbeitsunfälle passieren, ob Betriebsräte vorhanden sind und wie
Kinderarbeit bei den Zulieferbetrieben verhindert wird.

Erst im September waren in einer Jeans-Fabrik in Pakistan, die den deutschen
Textildiscounter KiK belieferte, 250 Menschen verbrannt, weil es weder
Notausgänge noch Brandschutzvorkehrungen gab. Solche Missstände, die zu
schrecklichen Unglücken führen können, müssen unbedingt aufgedeckt und
verhindert werden.

Verbraucherinnen und Verbraucher sind auf gesicherte, vergleichbare
Informationen angewiesen. Nur so können sie sich für fair und nachhaltig
hergestellte Produkte entscheiden. Der Preis allein gibt darüber keine




Auskunft. Im Gegenteil: Vorbildlich wirtschaftende Unternehmen können bisher
durch Lohndumping und schlechte Arbeitsbedingungen bei der Konkurrenz vom
Markt verdrängt werden. Erst die von der SPD-Fraktion geforderte Transparenz
macht fairen Wettbewerb möglich.


SPD-Bundestagsfraktion
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Deutschland

Telefon: 030/227-5 22 82
Telefax: 030/227-5 68 69

Mail: presse(at)spdfraktion.de
URL: http://www.spdfraktion.de

Weitere Infos zu diesem Fachartikel:

Themen in diesem Fachartikel:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:



Leseranfragen:



PresseKontakt / Agentur:



drucken  als PDF  an Freund senden  Zeitung: Bereits über 16.000 politisch motivierte Straftaten Color Line setzt auf den Standort Kiel
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 07.11.2012 - 15:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 757835
Anzahl Zeichen: 0

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Dieser Fachartikel wurde bisher 135 mal aufgerufen.


Der Fachartikel mit dem Titel:
"Transparenz für soziale Unternehmensverantwortung schaffen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

(Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

8 hilfreiche Tools für Menschen, die gerne lesen ...

Für Menschen, die gerne lesen, gibt es kaum etwas Schöneres, als in ein gutes Buch einzutauchen. Stunden können ruhig vergehen, während man einer fesselnden Geschichte folgt, neue Ideen entdeckt oder etwas völlig Unerwartetes lernt. Ob gedruckte ...

Alle Meldungen von



 

Wer ist Online

Alle Mitglieder: 50.295
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 0
Gäste Online: 78


Bitte registrieren Sie sich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzen Sie den vollen Funktionsumfang dieser Seite.