InternetIntelligenz 2.0 - Mutmaßlicher Neonazi in der Afghanistan-Truppe

InternetIntelligenz 2.0

kostenlos Pressemitteilungen einstellen | veröffentlichen | verteilen

Pressemitteilungen

 

Mutmaßlicher Neonazi in der Afghanistan-Truppe

ID: 750438

Mutmaßlicher Neonazi in der Afghanistan-Truppe

(pressrelations) -
"Die Bundesregierung hat zugegeben, dass ein mutmaßlicher Rechtsextremist als Bundeswehrsoldat in Afghanistan eingesetzt war", so Ulla Jelpke, innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zur Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion (BT-Drucksache 17/10936). Jelpke weiter:

"Ein Hauptmann der Bundeswehr war vom 15. Juli bis zum 13. Oktober als Verbindungsoffizier in Kunduz eingesetzt. Ursprünglich sollte er dort bis Ende Februar kommenden Jahres bleiben. Der Hauptmann ist mutmaßliches Mitglied der rechtsextremen Neonazi-Gruppe 'Freier Widerstand Kassel', die vom hessischen Verfassungsschutz beobachtet wird, und Mitglied einer Reservistenkameradschaft. 2008 hatte er einen Mitgliedsantrag bei der NPD gestellt.

Das Verhalten der offiziellen Stellen ist mehr als dubios. So will die Bundesregierung erst aus Presseberichten von den Vorwürfen erfahren haben. Vorigen Monat hatte der Hessische Rundfunk darüber berichtet. Offenbar hat die Reservistenkameradschaft die vorgesetzten Stellen nicht informiert, sondern es vorgezogen passiv zu bleiben. Das entspricht nicht dem Bild einer antifaschistischen Armee, das die Bundesregierung sonst gerne präsentiert, und darf für die Reservisteneinheit nicht folgenlos bleiben. Komplett versagt hat der Militärische Abschirmdienst: Er hat nicht einmal die Presseberichte registriert, sondern wurde erst aus der Truppe heraus mit diesen Berichten konfrontiert.

Der Militärgeheimdienst hat es demnach einem Neonazi mit ermöglicht, auf Bundeswehrkosten Kriegserfahrung zu sammeln. Bei der Untersuchung des Falles legt die Bundesregierung keine besondere Eile an den Tag. Völlig unverständlich ist, dass der Hauptmann erst einen Monat nach Bekanntwerden der Vorwürfe aus Afghanistan abgezogen wurde."


Pressesprecher

Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher(at)linksfraktion.de




www.linksfraktion.de

Weitere Infos zu diesem Fachartikel:

Themen in diesem Fachartikel:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:



Leseranfragen:



PresseKontakt / Agentur:



drucken  als PDF  an Freund senden  Adenauer-Enkel  Werhahn  fordert Merkel und Co. heraus Menschenrechtsbeauftragter Löning sehr besorgt über Gesetze gegen sexuelle Minderheiten in Russland
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 26.10.2012 - 13:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 750438
Anzahl Zeichen: 0

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Dieser Fachartikel wurde bisher 110 mal aufgerufen.


Der Fachartikel mit dem Titel:
"Mutmaßlicher Neonazi in der Afghanistan-Truppe"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

(Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Handwerksberufe erleichtern: Mit diesen Tools geht es leicht ...

Währendaktuell in vielen Handwerksbetrieben noch ein Fax verwendet wird, nutzen große Teile der Branche bisher kaum die interessanten Möglichkeiten von modernen Tools. Vielseitige Software ist dazu in der Lage, variantenreiche Abläufe in Handwer ...

Alle Meldungen von



 

Wer ist Online

Alle Mitglieder: 50.290
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 0
Gäste Online: 79


Bitte registrieren Sie sich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzen Sie den vollen Funktionsumfang dieser Seite.