Rheinische Post: Unionspolitiker ermahnen EZB-Präsident Draghi vor Berlin-Besuch
(ots) - Führende CDU-Politiker haben die Führung der
Europäischen Zentralbank (EZB) ermahnt, ungeachtet der geplanten
Staatsanleihekäufe weiterhin strikt auf Preisstabilität im Euro-Raum
zu achten. Vor dem Besuch von EZB-Präsident Mario Draghi am heutigen
Mittwoch in Berlin sagte Unionsfraktionsvize Michael Meister der in
Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe): "Ich
erwarte von Draghi ein klares Bekenntnis zur Geldwertstabilität und
eine klare Ablehnung der Staatsfinanzierung durch die EZB." Auch der
Haushaltssprecher der Unionsfraktion, Norbert Barthle, betonte, für
die EZB sei es das "wichtigste Ziel, für Preisstabilität in der
Eurozone zu sorgen". Der Italiener Draghi hatte angekündigt, die EZB
werde notfalls unbegrenzt Anleihen von Krisenländern aufkaufen, um
die Spekulationen gegen den Euro zu beenden. Vor allem in Deutschland
wurde der Plan scharf kritisiert. Nicht nur Bundesbankpräsident Jens
Weidmann sieht darin eine gefährliche Nähe zur Staatsfinanzierung mit
der Notenpresse, die mittelfristig für Inflation sorgen wird. Draghi
will seine Politik heute vor dem Haushalts-, Finanz- und
Europa-Ausschuss des Bundestags verteidigen.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 24.10.2012 - 00:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 748251
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:
Düsseldorf
Telefon:
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Anmerkungen:
Dieser Fachartikel wurde bisher 147 mal aufgerufen.
Der Fachartikel mit dem Titel:
"Rheinische Post: Unionspolitiker ermahnen EZB-Präsident Draghi vor Berlin-Besuch"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




