InternetIntelligenz 2.0

kostenlos Pressemitteilungen einstellen | veröffentlichen | verteilen

Pressemitteilungen

 

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Mo Yans Rede

ID: 741312

(ots) - Fliehen oder schweigen? Etwas anderes bleibe
Chinas Künstlern nicht, sagt Gao Xingjian, der 2000 den
Literaturnobelpreis bekam. Gao wählte die Flucht. Jetzt hat der
Literaturnobelpreisträger von 2012 geredet. Und falls Gao recht hat,
kann Mo Yan nichts Substantielles gegen Peking gesagt haben, sonst
hätte man ihn ja gestoppt. Europas Problem besteht darin, dass von
außen die Vorgänge in Chinas KP kaum zu durchschauen sind. Zwar
fordert Mo, den inhaftierten Liu Xiaobo, den Friedensnobelpreisträger
von 2010, freizulassen, doch wie mutig ist dieser Vorstoß? Stellt
sich Mo damit gegen die Machtelite? Oder bereiten die Machthaber
womöglich längst Lius Entlassung vor? Der propagandistische Effekt
wäre ja gewaltig: Es sieht dann so aus, als bräuchte ein Künstler nur
zu reden - schon müsste die Politik ihm folgen. China ein Paradies
für Unangepasste? Wohl kaum. Mos Rede war ein Schauspiel, das den
Westen entzücken sollte, aber ohne demokratische Substanz. Eine
Nebelkerze. Sobald sich der Rauch verzogen hat, taucht aus den
Schwaden wieder der totalitäre Drache auf.



Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261



Weitere Infos zu diesem Fachartikel:

Themen in diesem Fachartikel:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:



Leseranfragen:



PresseKontakt / Agentur:



drucken  als PDF  an Freund senden  Bundesregierung lehnt Schuldenrückkaufprogramm ab Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Friedensnobelpreis
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.10.2012 - 20:10 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 741312
Anzahl Zeichen: 0

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:

Bielefeld


Telefon:

Kategorie:

Politik & Gesellschaft


Anmerkungen:


Dieser Fachartikel wurde bisher 102 mal aufgerufen.


Der Fachartikel mit dem Titel:
"Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Mo Yans Rede"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Westfalen-Blatt (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

NRW: Polizeiüberwacht afghanischen Sexualtäter ...

Im Kreis Herford (NRW) wird ein afghanischer Sexualstraftäter in Absprache mit dem Landeskriminalamt"engmaschig"von der Polizeiüberwacht. Der 24-Jährige, der als rückfallgefährdet gilt, hatte nach einer Sexualtat eine Haftstrafe von dr ...

Alle Meldungen von Westfalen-Blatt



 

Wer ist Online

Alle Mitglieder: 50.290
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 0
Gäste Online: 116


Bitte registrieren Sie sich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzen Sie den vollen Funktionsumfang dieser Seite.