Spitzenköchinnen fordern Umdenken bei Schulverpflegung
(dts) - Nach der Brechdurchfallepidemie in Ostdeutschland haben sich die Fernsehköchinnen Cornelia Poletto und Sarah Wiener in die Diskussion um die Schulspeisung eingeschaltet: Beide forderten eine Abkehr vom bisherigen System der Großküchen-Versorgung. Große Mengen vorgekochtes Essen warm zu halten sei hygienisch "riskant", sagte Poletto dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". "Nur da, wo sich Eltern ehrenamtlich engagieren, wird wirklich gutes Essen angeboten." Für zwei Euro pro Person könne man nur gut kochen, wenn dieser Betrag tatsächlich für die Zutaten und nicht noch für Personalkosten verwendet werden müsse. Sarah Wiener, die selbst eine Berliner Kita beliefert, kritisierte das herrschende Catering-System: "Mit solchen Mahlzeiten auf kulinarischem Niedrigniveau zementieren wir einen Industriegeschmack", so Wiener. "Wir sollten die Gewinnmaximierung einer Branche nicht über das Wohl unserer Kinder stellen."
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 07.10.2012 - 08:44 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 736656
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Stadt:
Berlin
Telefon: 01805-998786-022
Kategorie:
Vermischtes
Anmerkungen:
Dieser Fachartikel wurde bisher 118 mal aufgerufen.




