Mitteldeutsche Zeitung: Geheimdienste
Grünen-Fraktionschefin Künast: Nachrichtendienste wollten die Gefahr von rechts nicht sehen
(ots) - Die Vorsitzende der grünen Bundestagsfraktion,
Renate Künast, hat den Umgang des Militärischen Abschirmdienstes
(MAD) mit Akten mit NSU-Bezug scharf kritisiert. "Der Skandal wird
immer unglaublicher", sagte sie der in Halle erscheinenden
"Mitteldeutschen Zeitung" (Online-Ausgabe). "Dass beim
Verfassungsschutz und beim MAD Akten über die NSU-Terroristen
verschwunden sind, ist kein Zufall. Die Geheimdienste wollten die
Gefahr von rechts nicht sehen. Ihre Ignoranz hat Menschenleben
gekostet." Künast fügte hinzu: "Solche Geheimdienste sind kein
Schutz, sondern eine Gefährdung für unsere Demokratie. Das Vertrauen
in die Sicherheitsbehörden ist grundlegend zerstört. Ein
grundlegender und personeller Neustart ist nötig."
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 13.09.2012 - 02:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 720176
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:
Halle
Telefon:
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Anmerkungen:
Dieser Fachartikel wurde bisher 152 mal aufgerufen.
Der Fachartikel mit dem Titel:
"Mitteldeutsche Zeitung: Geheimdienste
Grünen-Fraktionschefin Künast: Nachrichtendienste wollten die Gefahr von rechts nicht sehen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mitteldeutsche Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




