Datenschützer stoppen "Porno-Pranger"
(dts) - Das bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht hat den sogenannten Porno-Pranger einer Anwaltskanzlei aus Regensburg, die die Namen abgemahnter Internetnutzer, die pornografische Filme illegal weiterverbreitet haben sollen, im Internet veröffentlichen wollte, vorerst gestoppt. Die Veröffentlichung der Liste durch die Kanzlei sei untersagt worden, teilte das Landesamt mit. Weitere Angaben machten die Datenschützer zunächst nicht. Der "Porno-Pranger" hatte im Netz für Empörung gesorgt, nachdem die auf Urheberrechtsverletzungen spezialisierte Kanzlei angekündigt hatte, die Namensliste zum 1. September ins Internet zu stellen. Auch der Deutsche Anwaltsverein hatte Einwände geltend gemacht und die Veröffentlichung als grenzüberschreitend eingeschätzt.
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 01.09.2012 - 11:12 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 711979
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Stadt:
Regensburg
Telefon: 01805-998786-022
Kategorie:
Vermischtes
Anmerkungen:
Dieser Fachartikel wurde bisher 189 mal aufgerufen.




