InternetIntelligenz 2.0 - Geheimniskrämerei bleibt Grundsatz der Sportförderung des BMI

InternetIntelligenz 2.0

kostenlos Pressemitteilungen einstellen | veröffentlichen | verteilen

Pressemitteilungen

 

Geheimniskrämerei bleibt Grundsatz der Sportförderung des BMI

ID: 704109

Geheimniskrämerei bleibt Grundsatz der Sportförderung des BMI

(pressrelations) -
Zu Berichten über eine erneute Beschwerde des Bundesministeriums des Innern (BMI) gegen die Veröffentlichung der Zielvereinbarungen erklärt der sportpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Martin Gerster:

Minister Friedrich kann es nicht lassen: Er will den Kurs der völligen Intransparenz in der Sportförderung weiterführen. Nur so ist zu erklären, dass das BMI gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts Berlin erneut Beschwerde einlegt. Nach diesem Beschluss musste das Innenministerium eine Tabelle zu den Medaillenzielen für die Olympischen Spiele 2012 und 2014 herausgeben. So sind der Öffentlichkeit die abstrusen Medaillenziele zwar nun bekannt, doch weitere Details möchte das BMI nicht herausgeben.

Im Gegenteil schwebt dem Minister offenbar vor, dass in Zukunft alle Sportverbände einzeln vor Gericht befragt werden, ob sie einer solchen Veröffentlichung zustimmen. Damit soll die Geheimniskrämerei auch weiterhin Grundsatz der Sportförderung des BMI bleiben. Da das Oberverwaltungsgericht das Eilverfahren als erledigt betrachtet und der Beschwerde nicht stattgegeben hat, müsste das BMI nun ein Hauptsacheverfahren anstreben. Beim bisherigen Kurs ist zu erwarten, dass Minister Friedrich alle Möglichkeiten zur weiteren Verhinderung von Transparenz ausreizt.

Die SPD-Bundestagsfraktion hat dies schon seit Jahren kritisiert und eine Veröffentlichung der Dokumente gefordert. Schon in der vergangenen Legislaturperiode hatte die SPD die Veröffentlichung angemahnt. In anderen Ländern, wie beispielsweise Großbritannien und Dänemark, ist die Sportförderung transparent. Dies muss auch in Deutschland möglich sein. Die Verwendung von über 130 Millionen Euro Steuergeldern darf nicht als geheime Kommandosache behandelt werden, über die der Minister und seine Beamten frei verfügen können. Zudem gibt es in den Sportverbänden berechtigte Kritik an dem Umgang, den das BMI mit den Sportverbänden pflegt.




SPD-Bundestagsfraktion
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Deutschland

Telefon: 030/227-5 22 82
Telefax: 030/227-5 68 69

Mail: presse(at)spdfraktion.de
URL: http://www.spdfraktion.de


Weitere Infos zu diesem Fachartikel:

Themen in diesem Fachartikel:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:



Leseranfragen:



PresseKontakt / Agentur:



drucken  als PDF  an Freund senden  CDU-Außenexperte stützt US-Überlegungen für Intervention in Syrien Kanzlei möchte Namen von Filesharern veröffentlichen: Ein möglicher Fall von Nötigung
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 21.08.2012 - 16:03 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 704109
Anzahl Zeichen: 0

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Dieser Fachartikel wurde bisher 104 mal aufgerufen.


Der Fachartikel mit dem Titel:
"Geheimniskrämerei bleibt Grundsatz der Sportförderung des BMI"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

(Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Handwerksberufe erleichtern: Mit diesen Tools geht es leicht ...

Währendaktuell in vielen Handwerksbetrieben noch ein Fax verwendet wird, nutzen große Teile der Branche bisher kaum die interessanten Möglichkeiten von modernen Tools. Vielseitige Software ist dazu in der Lage, variantenreiche Abläufe in Handwer ...

Alle Meldungen von



 

Wer ist Online

Alle Mitglieder: 50.290
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 0
Gäste Online: 49


Bitte registrieren Sie sich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzen Sie den vollen Funktionsumfang dieser Seite.