Beförderung Kleins mehr als befremdlich
Beförderung Kleins mehr als befremdlich
(pressrelations) -
"Dass der Bundeswehr-Offizier Georg Klein weiter reibungslos Karriere zu machen scheint, ist mehr als befremdlich, wenn man bedenkt, dass er für den völkerrechtswidrigen Befehl zum Bombenangriff von Kunduz am 4. September 2009 verantwortlich ist, dem wahrscheinlich weit über 100 Menschen zum Opfer gefallen sind", erklärt der verteidigungspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE, Paul Schäfer. Schäfer weiter:
"Der parlamentarische Untersuchungsausschuss zum Fall 'Kunduz' hat eindeutig gezeigt, dass der damalige Oberst Klein gegen Regeln des Völkerrechts und selbst gegen die Einsatzregeln der NATO verstoßen hat. Ihm jetzt die Beförderung zum General in Aussicht zu stellen, ist nicht mit der Vorbildfunktion der Generäle für die Soldaten in Einklang zu bringen. Sie verstößt vor allem gegen einen zentralen Grundsatz der Inneren Führung, die strikte Bindung des eigenen Handelns an Recht und Gesetz. Dieses Markenzeichen der Bundeswehr darf nicht geschwächt werden."
F.d.R. Christian Posselt
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher(at)linksfraktion.de
www.linksfraktion.de
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 08.08.2012 - 14:48 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 696247
Anzahl Zeichen: 0
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Dieser Fachartikel wurde bisher 91 mal aufgerufen.
Der Fachartikel mit dem Titel:
"Beförderung Kleins mehr als befremdlich"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Die Linke. im Bundestag (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




