Frankfurter Rundschau: Zur bevorstehenden Räumung des Frankfurter Occupy-Camps:
(ots) - Der Einzug von gesellschaftlich Gestrandeten,
von Obdach- und Heimatlosen ohne politische Ambitionen, gehörte
sicher nicht zu den ursprünglichen Zielen der Occupy-Camper in
Frankfurt und anderswo. Aber dass der soziale Schaden, den die
Finanzmärkte und ihre Krise mit anrichten, sich am Ende im Lager
leibhaftig einfand - das ist eine Pointe, die den Ansatz der Bewegung
nicht widerlegt, sondern bestätigt. Mitten im Zentrum der Macht
wurden die Verlierer sichtbar. Das also bleibt ein Verdienst von
Occupy, egal wie es weitergeht und unabhängig von der mehr oder
weniger begrenzten politischen Klugheit vieler Aktivisten: Sie sind
zum "Mahnmal" geworden, wie die Frankfurter Camper es nennen, und
das ist auch gut so. Zum Mahnmal für eine aufgegebene Generation.
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Kira Frenk
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Datum: 27.07.2012 - 17:35 Uhr
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