Rheinische Post: NRW fordert Finanzausgleich für Öko-Strom
(ots) - Auf die angekündigte Klage Bayerns gegen den
Länderfinanzausgleich reagiert Nordrhein-Westfalen mit der Forderung
nach einem neuen Finanzausgleich für Öko-Strom.
NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) sagte der in Düsseldorf
erscheinenden "Rheinischen Post" (Montagausgabe): "Es kann nicht
sein, dass die Haushalte in NRW die Flut der Solaranlagen auf den
bayerischen Dächern fast alleine bezahlen müssen." Allein im
vergangenen Jahr hätten die Stromkunden in NRW für den bundesweiten
Ausbau der Erneuerbaren Energien unter dem Strich 2,25 Milliarden
Euro gezahlt - mehr als alle anderen deutschen Bundesländer
zusammen. Größter Netto-Gewinner der so genannten EEG-Umlage, die das
Subventionsgeld für Solar- und Windstrom einsammelt und verteilt, ist
Bayern, wohin 2011 netto 1,1 Milliarden Euro aus dem EEG-System
flossen. Duin: "Wir brauchen eine neue Initiative für einen
länderübergreifenden Ausgleich der Ökostrom-Kosten".
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 23.07.2012 - 00:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 685226
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:
Düsseldorf
Telefon:
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Anmerkungen:
Dieser Fachartikel wurde bisher 122 mal aufgerufen.
Der Fachartikel mit dem Titel:
"Rheinische Post: NRW fordert Finanzausgleich für Öko-Strom"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




