Frankfurter Rundschau: Zur Anklageerhebung gegen Norbert Mappus:
(ots) - Die Schneise der Verwüstung, die er hinterlassen
hat, evoziert nicht etwa das Bild von einem Elefanten, eher von
einem Hornochsen im Porzellanladen. Mit dem um mindestens 840
Millionen Euro überteuerten Rückkauf des Energiekonzerns EnBW hat er
die Landeskasse, also die Steuerzahler geschädigt, sich zum
Laufburschen des geldgeilen Deutschland-Chefs von Morgan Stanley
gemacht, die Verfassung gebrochen und - wie die Staatsanwaltschaft
vermutet - Untreue begangen. Das ist eine Erfolgsbilanz, die nicht
viele deutsche Politiker vorweisen können. Darum ist es einerseits
Unsinn, in Mappus mehr als die grinsende Karikatur eines Politikers
erkennen zu wollen. Andererseits ist es verwunderlich, wie lange
seine baden-württembergischen Parteifreunde ihm die Treue gehalten
haben: Im Porzellanladen war der Hornochse allein, aber vor der Tür
stand schützend die Horde.
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Datum: 11.07.2012 - 17:36 Uhr
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