Mitteldeutsche Zeitung: zu politischen Aspekten des ESC
(ots) - Es sind die Fußball-Europameisterschaft in der
Ukraine und der Eurovision Song Contest in Aserbaidschan, die für
Diskussionsstoff sorgen. "Darf man in halbdiktatorisch regierten
Ländern Großveranstaltungen wie EM und ESC abhalten, die vor allem
den Herrschenden nutzen?" Das ist hier die Frage. Grundsätzlich: Ja,
man darf. Andernfalls hätte man Aserbaidschan (und Weißrussland erst
recht) schon längst vom Schlagerwettbewerb und der EM-Qualifikation
ausschließen müssen. Und was ist mit Russland? Oder mit Ungarn, wo
Viktor Orban ebenfalls ein autoritäres Regime zu installieren
versucht? Wo zieht man die Grenze? Nein, all die Boykottdiskussionen
sind scheinheilig. Sie gaukeln einen Handlungswillen vor, der in der
politischen Arena fehlt.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 24.05.2012 - 19:56 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 645986
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:
Halle
Telefon:
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Anmerkungen:
Dieser Fachartikel wurde bisher 82 mal aufgerufen.
Der Fachartikel mit dem Titel:
"Mitteldeutsche Zeitung: zu politischen Aspekten des ESC"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mitteldeutsche Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




