Mitteldeutsche Zeitung: zu Lafontaine und Linkspartei
(ots) - Der 68-Jährige ließ die Linke in Schleswig-Holstein
und Nordrhein-Westfalen im Abseits landen. Und nun stellt er
Bedingungen für den Fall, dass er an die Spitze zurückkehrt.
Lafontaine will nicht, dass die Partei ihn wählt. Er will, dass sie
sich ihm unterwirft. Dazu sind insbesondere die jungen Ost-Linken
nicht mehr bereit. Die zeitweilig möglich scheinende
Mitgliederbefragung hätte einen Ausweg weisen können. Sie hätte die
Entscheidung den Funktionären entwunden und der Basis in die Hände
gelegt. Nun ist die Linkspartei in einer Situation, in der die
Unterlegenen auch die Geschlagenen sind. In so eine Situation darf
sich eine professionell geführte Partei niemals bringen. Sie führt
unweigerlich ins Nichts.
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Hartmut Augustin
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Datum: 14.05.2012 - 19:41 Uhr
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