InternetIntelligenz 2.0

kostenlos Pressemitteilungen einstellen | veröffentlichen | verteilen

Pressemitteilungen

 

Kongress "Energetische Stadtsanierung und Denkmalschutz" in Berlin

ID: 625921

Ramsauer: Energiewende gelingt mit Information und Förderung

(LifePR) - Der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Peter Ramsauer hat heute über die Umsetzung der Energiewende in der Bau- und Wohnungspolitik berichtet und die beiden neuen KfW-Förderprogramme - Effizienzhaus Denkmal und Energetische Stadtsanierung - vorgestellt.
Ramsauer:
"Die KfW-Förderprogramme leisten einen unverzichtbaren Beitrag zum Gelingen der Energiewende. Für Haussanierer bieten die bewährten CO2-Gebäudesanierungsprogramme die notwendigen Anreize für die Umsetzung von Energiesparmaßnahmen. Damit bekommen Sanierer mit kleinem Geldbeutel genauso Unterstützung wie Investoren mit umfangreichen Bauvorhaben. Bei der Energetischen Stadtsanierung betreten wir nun mit der Förderung von Sanierungsmanagern Neuland. Dieser Programm-Baustein ist mir besonders wichtig. Damit können wir alle Akteure vor Ort, insbesondere die Bewohnerinnen und Bewohner, besser einbeziehen und unterstützen. Auch hier gilt: fördern und informieren."
Um die ambitionierten Klimaschutz- und Effizienzziele bis 2020 bzw. 2050 zu erreichen, setzt die Bundesregierung im Gebäudebereich auf einen Instrumentenmix aus "Fördern und  Informieren". Investitionen werden durch Fördermittel unterstützt. Daher wurde beschlossen, ein neues KfW-Programm "Energetische Stadtsanierung" aufzulegen. Hierfür stellt die Bundesregierung in diesem Jahr rund 70 Millionen Euro bereit. Das CO2- Gebäudesanierungsprogramm wurde um den Förderbaustein "KfW-Effizienzhaus Denkmal" ergänzt und gemeinsam mit Denkmalschützern erarbeitet.
Ulrich Schröder, Vorstandsvorsitzender der KfW Bankengruppe:
"Die KfW unterstützt die Bundesregierung mit breit angelegten Förderangeboten bei der Umsetzung der Energiewende. Wichtiger Aspekt dabei ist die Steigerung der Energieeffizienz von Gebäuden und der kommunalen Infrastruktur. Um gezielte Anreize zu geben, bietet die KfW in Zusammenarbeit mit dem BMVBS zwei neue Fördermöglichkeiten mit sehr attraktiven Zinssätzen an: zur energetischen Sanierung von Stadt-Quartieren sowie für die energieeffiziente Sanierung von Denkmalen und erhaltenswerter Bausubstanz."




CO2-Gebäudesanierungsprogramm allgemein
Mit dem erfolgreichen CO2-Gebäudesanierungsprogramm wird die energetische Sanierung des einzelnen Gebäudes gefördert. Hierfür stehen 2012 bis 2014 jährlich 1,5 Milliarden Euro aus dem "Energie- und Klimafonds" zur Verfügung.
Seit 2006 haben die Förderprogramme die energieeffiziente Sanierung bzw. Errichtung von fast 2,7 Millionen Wohnungen unterstützt und private Investitionen von rund 98 Milliarden Euro angestoßen.
Auch die Umweltbilanz kann sich sehen lassen: Jedes Jahr wird der Ausstoß von gut 5,2 Millionen Tonnen CO2 vermieden.
Förderbaustein Effizienzhaus Denkmal
Bei der Förderung erhaltenswerter Bausubstanz sind Ziele der Energieeinsparung und des Klimaschutzes mit den baukulturellen Belangen der Stadtbild- und Denkmalpflege abzuwägen. Denkmale und die besonders erhaltenswerte Bausubstanz verdienen bei der energetischen Sanierung eine besondere Aufmerksamkeit.
Seit dem 01.04.2012 wird mit dem Förderbaustein "Effizienzhaus Denkmal" im CO2-Gebäudesanierungsprogramm die Sanierung dieser Gebäude gesondert gefördert. Dieser Baustein wurde in Zusammenarbeit mit den Denkmalschützern erarbeitet.
Beim neuen Standard "KfW-Effizienzhaus Denkmal" wird vorrangig auf den Jahresprimärenergiebedarf und weniger auf die Wärmedurchlässigkeit der Gebäudeaußenhülle abgestellt. Das betrifft vor allem die Sanierung der Gebäudehülle (Fassade), die bei Altbauten oft besonders aufwendig gestaltet und daher schwierig zu dämmen ist.
KfW-Förderprogramm "Energetische Stadtsanierung"
Das KfW-Förderprogramm "Energetische Stadtsanierung" stößt im Quartier umfassende Maßnahmen der Energieeffizienz von Gebäuden und Infrastruktur an, u.a., um erneuerbaren Energien breitere Einsatzmöglichkeiten in innerstädtischen Altbauquartieren zu bieten und weitere Investorengruppen in den Sanierungsprozess einzubeziehen. Hierfür stellt die Bundesregierung in diesem Jahr rund 70 Millionen Euro bereit.
Die Kommunen erhalten Zuschüsse für die Erstellung integrierter Quartierskonzepte. Das Programm bezuschusst auch Kosten für einen Sanierungsmanager, der die Erarbeitung und Umsetzung der Konzepte koordiniert und die Eigentümer über sinnvolle Sanierungsmaßnahmen und eine mögliche finanzielle Förderung informiert.
Im Rahmen eines Monitorings werden die Pilotprojekte aus allen 16 Bundesländern in den kommenden Jahren begleitet.
Interne Links: http://www.bmvbs.de/DE/BauenUndWohnen/EnergieeffizienteGebaeude/EnergetischeStadtsanierung/energetische-stadtsanierung_node.html

Weitere Infos zu diesem Fachartikel:

Themen in diesem Fachartikel:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:



Leseranfragen:



PresseKontakt / Agentur:



drucken  als PDF  an Freund senden  Peru: Schulprojekt bekämpft Analphabetismus DFH-Fonds 64 vor Insolvenz: Anlegern drohen hohe Verluste
Bereitgestellt von Benutzer: LifePR
Datum: 26.04.2012 - 14:19 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 625921
Anzahl Zeichen: 0

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:

lin


Telefon:

Kategorie:

Politik & Gesellschaft


Anmerkungen:


Dieser Fachartikel wurde bisher 100 mal aufgerufen.


Der Fachartikel mit dem Titel:
"Kongress "Energetische Stadtsanierung und Denkmalschutz" in Berlin"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Ramsauer: DEGES ist kompetenter Partner ...

Nach der Freien und Hansestadt Hamburg, dem Land Schleswig-Holstein sowie der Freien Hansestadt Bremen ist am heutigen Tag auch das Land Hessen als vierter Gesellschafter aus den westlichen Bundesländern der Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- u ...

Fahrgastrechte in der Schifffahrt viel zu aufwändig ...

Am 6. Juli hat das Europäische Parlament in zweiter Lesung eine Verordnung zur Regelung der Fahrgastrechte im Bereich der Schifffahrt angenommen. Sie wird damit in etwa zwei Jahren zu unmittelbar geltendem Recht in allen Mitgliedstaaten der EU. ...

Alle Meldungen von Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung



 

Wer ist Online

Alle Mitglieder: 50.293
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 0
Gäste Online: 58


Bitte registrieren Sie sich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzen Sie den vollen Funktionsumfang dieser Seite.