Saarbrücker Zeitung: Trittin sieht deutsche Handelsschiffe durch Ausweitung der Atalanta-Mission gefährdet
(ots) - Nach Einschätzung von Grünen-Fraktionschef
Jürgen Trittin geht die geplante Ausweitung der Atalanta-Mission auf
den Küstenstreifen von Somalia zu Lasten der Sicherheit deutscher
Handelsschiffe in der Region. "Wenn Deutschland am Horn von Afrika in
eine kriegerische Eskalation hinein rutscht, dann werden dort auch
deutsche Handelsschiffe akut gefährdet sein", sagte Trittin der
"Saarbrücker Zeitung" (Donnerstag-Ausgabe).
Die Abgeordneten der Regierungsfraktionen sollten sich daher gut
überlegen, "ob sie einem Hubschrauber-Krieg mit ihrer Stimmenmehrheit
Vorschub leisten", meinte der Grünen-Politiker.
Seine Partei sehe in "Atalanta" eine erfolgreiche und leider
notwendige Mission. Sie habe dazu geführt, dass Schiffe mit
Nahrungshilfen für Somalia wieder ungehindert fahren könnten. Die
Zahl der Piratenüberfälle sei zurückgegangen. "Warum die
Bundesregierung ohne Not aus einer erfolgreichen See-Mission einen
Luft-Boden-Krieg machen will, ist uns völlig schleierhaft", sagte
Trittin.
Pressekontakt:
Saarbrücker Zeitung
Büro Berlin
Telefon: 030/226 20 230
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 19.04.2012 - 04:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 619665
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:
Saarbrücken
Telefon:
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Anmerkungen:
Dieser Fachartikel wurde bisher 177 mal aufgerufen.
Der Fachartikel mit dem Titel:
"Saarbrücker Zeitung: Trittin sieht deutsche Handelsschiffe durch Ausweitung der Atalanta-Mission gefährdet"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Saarbrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




