Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zum Fonds für DDR-Heimkinder
(ots) - Es mutet wie eine grausame Ironie des
Schicksals an, dass sich in den meist kirchlichen Kinderheimen im
Westen ähnliche Szenen abspielten wie in der DDR. Ausgerechnet
diejenigen Systeme, die vorgaben, bessere Menschen zum Ziel zu haben
- die Kirche und der sozialistische Staat - vergingen sich derart an
ihren Kindern. Es ist ein hoffnungsvolles Zeichen, dass sich die
Bundesrepublik für diese Untaten in beiden deutschen Staaten selbst
in die Pflicht nimmt und aus den Heimfonds für Ost und West den
Geschundenen psychologische Unterstützung finanziert, ihre
Rentenansprüche sichert und ihnen mit Sachleistungen hilft. Ihre
seelischen Schäden wird das nicht beseitigen. Aber die Gewissheit,
dass ihre Torturen nach Jahrzehnten endlich anerkannt werden, dürfte
für viele immerhin ein Trost sein.
Pressekontakt:
Märkische Oderzeitung
CvD
Telefon: 0335/5530 563
cvd(at)moz.de
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 26.03.2012 - 17:47 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 603832
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:
Frankfurt/Oder
Telefon:
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Anmerkungen:
Dieser Fachartikel wurde bisher 129 mal aufgerufen.
Der Fachartikel mit dem Titel:
"Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zum Fonds für DDR-Heimkinder"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Märkische Oderzeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




