Berliner Zeitung: Kommentar zur Finanztransaktionssteuer
(ots) - Noch vor Kurzem galt sie als spinnerte Idee von
Außenseiter. Mittlerweile treten die Regierungschefs der vier größten
Euro-Länder und der EU-Kommissionspräsident dafür ein. Die Nein-Sager
haben weder die Macht noch die Argumente, um ernsthaft blockieren zu
können. Die 0,01 Prozent auf Finanzgeschäfte belastet Zocker, die
ohne gesellschaftlichen Nutzen den schnellen Euro suchen. Wer
langfristig anlegt, hat nichts zu befürchten. Die Finanzsteuer ist
überfällig und wird kommen - früher oder später. Auf Dauer können
dies weder die FDP noch Estland verhindern.
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Datum: 13.03.2012 - 18:45 Uhr
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