Mitteldeutsche Zeitung: zu Euro-Krise
(ots) - Nach wie vor ist das Griechenland- Problem ungelöst,
mit dem der Ärger in der Währungsunion anfing. Dies ist in erster
Linie der Regierung in Athen anzulasten, die mit dem Kurswechsel
nicht vorankommt. Doch dieses Desaster ist auch Merkels Desaster.
Griechenland sei ein Sonderfall, beteuert sie ständig. Der Glaube,
dass eine Pleite dieses kleinen Landes eine Ausnahme bliebe, hat
sich nicht erfüllt. Bis heute widersetzt sich Merkel Forderungen
nach echten Brandmauern, nach einem wirksamen Schutz für Italien,
Portugal oder Spanien. So trägt sie selbst dazu bei, dass Athen
erneut ins Zentrum der Euro-Krise rückt.
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Datum: 27.01.2012 - 19:33 Uhr
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