Mitteldeutsche Zeitung: zu IWF und Deutschland
(ots) - Deutschland müsse sich stärker einbringen, um
die Währungsunion vor dem Kollaps und die Welt vor einer Katastrophe
wie in den 1930er Jahren zu bewahren. Diese Worte drücken aus, was
viele Politiker im Ausland denken. Aus ihrer Sicht haben die
Deutschen große Opfer gebracht, um das Projekt Europa zu retten.
Doch der Blick von außen macht deutlich, dass es nicht reicht.
Konkret forderte Lagarde die Aufstockung des Euro-Rettungsfonds ESM.
Merkel kann versuchen, dies mit technischen Argumente abzuwehren. Der
grundsätzlichen Kritik aber muss sie sich stellen. Vom Umgang mit der
Euro-Krise hängt das Wohl der Weltwirtschaft ab. Und die Zukunft
des Euro liegt in den Händen Merkels.
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Hartmut Augustin
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Datum: 23.01.2012 - 20:08 Uhr
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