Arbeitskampf: Gewerkschaft sagt Fluglotsenstreik ab
(dts) - Die Gewerkschaft der Fluglotsen (GdF) hat den für Donnerstag geplanten Streik abgesagt. Laut der Gewerkschaft möchte man damit Rücksicht auf die Passagiere nehmen, da eine Entscheidung des Hessischen Landesarbeitsgerichts erst in der Nacht zum Donnerstag erwartet wird. Zuvor hatte das Gericht einem Antrag auf eine einstweiligen Verfügung der Deutschen Flugsicherung (DFS) zugestimmt und den Streik verboten. Anschließend legten die Fluglotsen Berufung gegen die Entscheidung des Gerichts ein. Allerdings hätte dann unter bestimmten Umständen immer noch ein Schlichter eingeschaltet werden können. Die Fronten zwischen der Deutschen Flugsicherung als Arbeitgeber und der Gewerkschaft GdF sind stark verhärtet. Die GdF fordert 6,5 Prozent mehr Gehalt sowie bessere Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter. Dies ging der DFS jedoch zu weit. Am Wochenende hatte die Flugsicherung ihr bisheriges Angebot nachgebessert. Sie schlug vor, die Gehälter der Lotsen rückwirkend zum 1. August um zunächst 3,2 Prozent zu erhöhen. Darüber hinaus hatte die DFS eine Einmalzahlung von 0,8 Prozent in Aussicht gestellt. Der bundesweite Ausstand sollte Donnerstagfrüh um sechs Uhr beginnen und bis um zwölf Uhr mittags andauern.
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 03.08.2011 - 20:55 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 455825
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Stadt:
Frankfurt
Telefon: 01805-998786-022
Kategorie:
Vermischtes
Anmerkungen:
Dieser Fachartikel wurde bisher 123 mal aufgerufen.




