Weiterhin Fachkräftemangel bei Lehrerinnen und Lehrern
Weiterhin Fachkräftemangel bei Lehrerinnen und Lehrern
(pressrelations) - ird auch künftig zu wenig qualifizierte Lehrerinnen und Lehrer geben, selbst wenn die Kultusministerkonferenz etwas anderes behauptet", erklärt Rosemarie Hein, Sprecherin für allgemeine Bildung der Fraktion DIE LINKE, zu den Äußerungen des Bildungsforschers Klaus Klemm anlässlich der KMK-Studie "Lehrereinstellungsbedarf und Lehrereinstellungsangebot in der Bundesrepublik Deutschland Modellrechnung 2010-2020". Hein weiter:
"Laut Prognose der KMK sollen bis zum Jahr 2020 jährlich 28.000 neue Lehrerinnen und Lehrer eingestellt werden. Dabei geht sie von einem Überangebot bei Deutsch- und Geschichtslehrern an Gymnasien aus. Fakt jedoch ist, dass es bereits heute einen gravierenden Lehrermangel in allen Schulformen und in nahezu allen Fächern gibt, insbesondere an den Berufs- und Förderschulen sowie generell in den ostdeutschen Bundesländern. Hier ist eine weitere Verschlechterung der Situation vorprogrammiert. Zudem sind etwa 50 Prozent der heute in den Schulen tätigen Lehrkräfte älter als 50 Jahre.
Um das Bildungssystem nachhaltig zu verbessern, um etwa kleinere Klassenstärken und das schulische Angebot sowohl in Ost als auch West zu gewährleisten, müssen nach Berechnungen des Bildungsforschers Klaus Klemm mindestens 36.000 neue Lehrerinnen und Lehrer eingestellt werden. Dazu bedarf es einer gemeinsamen Anstrengung von Bund und Ländern, ein Fachkräfteprogramm 'Bildung und Erziehung' aufzulegen, wie es DIE LINKE bereits im letzten Jahr in einem Antrag fordert."
F.d.R. Susanne Müller
Pressesprecher
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Datum: 22.07.2011 - 18:15 Uhr
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