Ärzte: Töten auf Verlangen widerspricht Ethos
(dts) - Das vor dem Deutschen Ärztetag verschärfte Verbot, bei der Selbsttötung von Patienten zu helfen, ist einigen Funktionären noch zu wenig. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" meldet, wollen sie die Versammlung ab Dienstag in Kiel zu einem Zusatz motivieren, wonach Töten auf Verlangen dem ärztlichen Ethos widerspricht. Zwei der fünf Kandidaten für die Wahl zum neuen Präsident der Bundesärztekammer, die Vorsitzenden der Regionalkammern von Westfalen-Lippe und von Hessen, wollen die Verschärfung. Der derzeitige hessische Ärztepräsident, Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, sagte "Focus": "Es darf keinen Zweifel daran geben, dass Ärzte nicht töten dürfen." Vorerst unberührt von dem Verbot bleibt die oberst-gerichtliche Entscheidung, dass Ärzte den festgestellten Willen ihres Patienten befolgen müssen, also gegebenenfalls auch eine Behandlung einzustellen haben.
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 29.05.2011 - 11:05 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 415222
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Stadt:
Kiel
Telefon: 01805-998786-022
Kategorie:
Vermischtes
Anmerkungen:
Dieser Fachartikel wurde bisher 145 mal aufgerufen.




