InternetIntelligenz 2.0 - Erdöl: Reserven stabilisieren den Preis

InternetIntelligenz 2.0

kostenlos Pressemitteilungen einstellen | veröffentlichen | verteilen

Pressemitteilungen

 

Erdöl: Reserven stabilisieren den Preis

ID: 413261

Erdöl: Reserven stabilisieren den Preis

(pressrelations) - Für den Anstieg des Rohölpreises sind langfristige Trends wie die stetig steigende Nachfrage aus den Schwellenländern entscheidend, schreibt das DIW Berlin in seinem aktuellen Wochenbericht. Dazu hat in letzter Zeit das starke Wirtschaftswachstum in den Schwellenländern wie China und Indien wesentlich beigetragen. In den industrialisierten Ländern dagegen stagniert die Nachfrage.

Die jüngsten Preissprünge auf dem Rohölmarkt sind dagegen auf die Unruhen im Nahen Osten zurückzuführen. Bei unveränderten Rahmenbedingungen ist ein weiterer Preisanstieg deshalb unwahrscheinlich, sagt DIW-Experte Aleksandar Zaklan. Eine Ausweitung der politischen Unruhen mit einhergehenden größeren Lieferausfällen könnte den Ölmarkt allerdings destabilisieren. Insbesondere Saudi-Arabien kommt aufgrund seiner freien Förderkapazität eine Schlüsselrolle zu.

Durch den Konflikt in Libyen ist mit 1,3 Millionen Barrel Rohöl pro Tag nur ein kleiner Teil der Weltproduktion ausgefallen. Das Erdöl aus Libyen wird wegen seiner spezifischen Qualität gerne in Raffinerien verwendet und kann nicht von jedem Förderland ersetzt werden. Saudi-Arabien hat jedoch genug freie Förderkapazitäten von Öl entsprechender Qualität, um diese Ausfälle zu kompensieren. Die DIW-Forscher haben drei Szenarien durchgerechnet: Bei einem Ende des Lieferstopps aus Libyen und keinen weiteren Angebotsschocks sinkt der Ölpreis wieder auf das Niveau vor Ausbruch der Unruhen. Bei einem längeren Konflikt in Libyen sollte der Rohölpreis im Vergleich zu dem Niveau des ersten Quartals 2011 geringfügig sinken. Im Falle eines Angebotsschocks am Golf zusätzlich zum Libyen-Konflikt könnte der Rohölpreis jedoch das Niveau des Frühjahrs 2008 deutlich übersteigen.

Entwicklung der Erdölmärkte : Reservekapazität im Nahen Osten wirkt derzeit stabilisierend / Aleksandar Zaklan, Kerstin Bernoth, Daniel Huppmann, Claudia Kemfert, Christian von Hirschhausen.


Pressestelle




Renate Bogdanovic
Sabine Fiedler
presse(at)diw.de
Mohrenstraße 58
10117 Berlin
Telefon: +49-30-897 89-249 oder -252
Telefax: +49-30-897 89-200
Presse-Handy außerhalb der Bürozeiten: +49-174-319-3131
www.diw.de
facebook.com/diw.de
twitter.com/DIW_Berlin

Weitere Infos zu diesem Fachartikel:

Themen in diesem Fachartikel:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:



Leseranfragen:



PresseKontakt / Agentur:



drucken  als PDF  an Freund senden  Mercer-Studie: Bis zu 5 Prozent Gold im Depot reduziert deutlich das Verlustrisiko Untersuchung zu G PhotovoltaikZentrum: Gehaltsstudie 2010/2011 ? Verdient das die Solarbranche wirklich?
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 25.05.2011 - 20:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 413261
Anzahl Zeichen: 0

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Dieser Fachartikel wurde bisher 185 mal aufgerufen.


Der Fachartikel mit dem Titel:
"Erdöl: Reserven stabilisieren den Preis"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung DIW Berlin (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).


Alle Meldungen von Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung DIW Berlin



 

Wer ist Online

Alle Mitglieder: 50.288
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 0
Gäste Online: 47


Bitte registrieren Sie sich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzen Sie den vollen Funktionsumfang dieser Seite.