Schäden an AKW Fukushima größer als bisher gedacht
(dts) - Die Schäden an dem havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima 1 sind offenbar größer als bislang angenommen. Wie ein Sprecher der Betreiberfirma Tepco mitteilte, hätten Arbeiter am Donnerstag an der Druckkammer von Reaktor 1 ein weiteres Leck entdeckt. Zudem sei von den rund 11.000 Kubikmetern Wasser, die Tepco zur Kühlung in die Druckkammer pumpte, der größte Teil verschwunden. Nach Angaben der japanischen Atomaufsichtsbehörde NISA würden Messwerte darauf hindeuten, dass in dem Reaktor teilweise geschmolzene Brennstäbe auf den Boden des Druckbehälters gefallen seien. Die Brennstäbe könnten demnach auch in den Sicherheitsbehälter gelangt sein. Sollten sich die Vermutungen bestätigen, dürfte die Stabilisierung von Fukushima 1 länger dauern, als bislang im Zeitplan der Betreiberfirma Tepco vorgesehen.
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 13.05.2011 - 07:56 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 405194
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Stadt:
Tokio
Telefon: 01805-998786-022
Kategorie:
Vermischtes
Anmerkungen:
Dieser Fachartikel wurde bisher 98 mal aufgerufen.




