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Versuchstier des Jahres 2011 ernannt: Der Krallenfrosch

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Versuchstier des Jahres 2011 ernannt: Der Krallenfrosch


Der Bundesverband Menschen für Tierrechte hat heute den Krallenfrosch zum Versuchstier des Jahres 2011 ernannt. Laut

(pressrelations) - Der Bundesverband Menschen für Tierrechte hat heute den Krallenfrosch zum Versuchstier des Jahres 2011 ernannt. Laut Bundesversuchstierstatistik starben 2009 rund 10.000 Krallenfrösche in Versuchen, davon 90 Prozent für Grundlagenforschung, Organentnahmen und zum Nachweis Hormon-wirksamer Substanzen. 10 Prozent wurden zu Unterrichtszwecken für Medizin- und Biologiestudenten eingesetzt.

Der Bundesverband kritisiert, dass trotz etlicher vorhandener tierversuchsfreier Verfahren der Frosch weiterhin Verwendung finde. Besonders verwerflich sei hier die Nutzung zu Ausbildungszwecken. "An neun Universitäten müssen Biologie- und Medizinstudenten noch immer mit Krallenfröschen arbeiten, obwohl es tierfreie Lehrmethoden gibt. Das ist unethisch und verstößt gegen das Tierschutzgesetz", so Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte.

Die Tierrechtler fordern mit gleichem Nachdruck die zügige Entwicklung noch fehlender Ersatzverfahren, insbesondere für die Grundlagenforschung. Noch immer forsche nur eine Randgruppe von Wissenschaftlern zu dieser Thematik.

Seit 2003 ernennt der Bundesverband Menschen für Tierrechte in Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedsvereinen das "Versuchstier des Jahres". Damit sollen Tierversuche an einer bestimmten Tierart öffentlich gemacht und die Situation der tierversuchsfreien Forschung aufgezeigt werden. Die diesjährige Wahl der Jury fiel auf den Vorschlag des Vereins Menschen für Tierrechte ? Tierversuchsgegner Rheinland-Pfalz. Ausführliche Informationen zu Tierversuchen und Ersatzverfahren mit Krallenfröschen hat der Verband heute auf seiner Website zum Versuchstier des Jahres veröffentlicht.

Zu den Versuchstieren vergangener Jahre meldet der Verband bereits Erfolge zur Goldorfe (2003), zur "Muschelmaus" (2006) und zum Kaninchen (2009). Der Tierversuch mit der Süßwasserfischart Goldorfe zur Giftigkeitsbestimmung von industriellem Abwasser wurde durch einen Fischeier-Test abgelöst. Die Ermittlung von Algengiften in Muscheln zum Verzehr in qualvollen Mäuseversuchen ersetzte die EU durch ein physikalisch-chemisches Verfahren, und statt des Kaninchenversuchs zur Medikamentenprüfung auf fieberauslösende Substanzen ist seit 2010 EU-weit ein Test mit menschlichem Blut anerkannt.





Ausführliche Informationen: www.versuchstier-des-jahres.org


Kontakt: Pressestelle - Stephanie Elsner, Tel.: 05237 - 2319790, E-Mail: elsner(at)tierrechte.de

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Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 04.05.2011 - 23:15 Uhr
Sprache: Deutsch
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