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Internationales Jahr der Wälder: Waldzerstörung stoppen, UN-Beschlüsse zum Waldschutz zügig umsetzen

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Internationales Jahr der Wälder: Waldzerstörung stoppen, UN-Beschlüsse zum Waldschutz zügig umsetzen


(pressrelations) - lich der heutigen Eröffnung des "Internationalen Jahrs der Wälder" durch Bundespräsident Christian Wulff hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) den Bundespräsidenten aufgefordert, sich stärker für den Schutz der Tropenwälder und den Erhalt von naturnahen Wäldern in Deutschland zu engagieren. Unter anderem müsse das Importverbot von illegal geschlagenem Holz in die Europäische Union endlich umgesetzt werden.

Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND: "Die Wälder der Erde schrumpfen dramatisch, jedes Jahr werden weltweit 13 Millionen Hektar zerstört. Die Vernichtung der Wälder bedroht nicht nur die darin lebende Flora und Fauna, sondern gefährdet auch direkt das Klima und die Lebensgrundlagen von uns allen. Bundespräsident Wulff kann dazu beitragen, das weltweite Schwinden der Tropenwälder zu stoppen und den Schutz des Waldes in Deutschland voranzubringen. Er muss den Schutz des Waldes zu einer Herzensangelegenheit machen."

Beispielsweise trage Deutschland als Hauptverbreitungsgebiet der Rotbuche eine besondere Verantwortung für den Erhalt und die Wiederherstellung naturnaher großflächiger Buchenwälder. Dafür müssten endlich weitere Schutzgebiete wie ein Nationalpark im Steigerwald eingerichtet werden. Ausgeweitet werden müssten die Buchenwald-Schutzgebiete in den Biosphärenreservaten Pfälzer Wald und Rhön. Alle Buchenwälder, die größer als 1000 Hektar seien und sich in Staatsbesitz befänden, sollten einer natürlichen Entwicklung überlassen werden.

Endlich umgesetzt werden sollten auch die UN-Beschlüsse zum Schutz der Wälder, sagte Weiger. Bis 2020 müsse die Entwaldungsrate halbiert werden. Langfristig müsse die Entwaldung gänzlich gestoppt werden. Mindestens 17 Prozent der globalen Wälder, insbesondere jene mit herausragender Bedeutung für die biologische Vielfalt, seien in strengen Schutzgebieten zu sichern. Außerhalb von Schutzgebieten müssten die Wälder nachhaltig bewirtschaftet werden.





Zu den größten Tropenwaldvernichtern gehörten Palmöl-Plantagen, sagte der BUND-Vorsitzende. Riesige Flächen würden dafür abgeholzt. Mit natürlichen Wäldern hätten die darauf angepflanzten Palmen-Monokulturen jedoch wenig gemeinsam. Das aus ihnen gewonnene Palmöl finde sich in Nahrungsmitteln, Kosmetika und als sogenannter "Biosprit" auch an deutschen Tankstellen.

Ein Umdenken müsse es auch beim Papierverbrauch geben. Durchschnittlich verbrauche jeder Deutsche mit über 250 Kilo pro Kopf und Jahr zu viel Papier.


Pressekontakt:
Nicola Uhde, BUND-Expertin für Naturschutzpolitik, Tel. 030-27586-498, E-Mail: Nicola.Uhde(at)bund.net bzw.
Rüdiger Rosenthal, BUND-Pressestelle, Tel. 030-27586-425/-464/-489, E-Mail: presse(at)bund.net, www.bund.net

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Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 21.03.2011 - 12:45 Uhr
Sprache: Deutsch
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